Eine Zen-Geschichte über (UN)Glück

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Lieber lesender Mensch, 

vor fast einem Jahrzehnt hat mir ein sehr lieber Mensch folgende Geschichte erzählt, die ich jetzt an Dich weitergeben möchte. Sie ist absolut zeitlos und ich muss auch heute immer wieder an das Motte der Geschichte denken:
Glück oder Unglück? Wer weiß das schon!

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Ein alter Mann und sein Sohn bestellten gemeinsam ihren kleinen Hof. Sie hatten nur ein
Pferd, das den Pflug zog. Eines Tages lief das Pferd fort.
„Wie schrecklich!“ sagten die Nachbarn, „Welch ein Unglück.“
„Wer weiß, ob Glück oder Unglück“, erwiderte der alte Bauer.
🐎
Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in
den Stall.
„Wie wunderbar!“ sagten die Nachbarn, „Welch ein Glück.“
„Glück oder Unglück? Wer weiß“, sagte der Alte.
🐎🐎🐎
Am nächsten Morgen wollte der Sohn eines der wilden Pferde zähmen. Er stürzte und brach
sich ein Bein.
„Wie schrecklich!“ sagten die Nachbarn, „Welch ein Unglück!“
Der Bauer antwortet nur: „Glück oder Unglück?“
🍀🍀🍀
Drei Tage später kamen die Soldaten ins Dorf und holten alle jungen Männer in den Krieg. Den
Sohn des Bauern konnten sie nicht brauchen. Er blieb als einziger verschont.
Glück oder Unglück. Wer weiß das schon!

[Zen-Geschichte aus: Der Pfad des friedvollen Kriegers, Dan Millmann]

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